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Bürgerbrief des ehemaligen 1. Beigeordneten Wilfried Herborn

Veröffentlicht am 10.10.2020

In einem Bürgerbrief berichtet der ehemalige 1. Beigeordnete Wilfried Herborn (SPD) warum er die Grillkohle-Fabrik Carbonex ablehnt.

Unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten mit Bürgermeister Diefenbach bezüglich der Ansiedlung der französischen Firma Carbonex haben Anfang des Jahres zu seinem persönlichen Rücktritt geführt.

Einige Zitate aus dem Schreiben:

Mit dem Aufstellen und der Inbetriebnahme der Windräder zur Stromerzeugung an der Bäderstraße (Kemel und Hohenstein) hat die TSB Bingen ermittelt, dass dadurch rein rechnerisch alle Haushalte in den Gemeinden Heidenrod, Aarbergen, Hohenstein CO2 neutral sind.

Letztendlich werden 180.000 Tonnen Holz, bei der Herstellung Holz zu Holzkohle und in der Nutzung der Holzkohle, jährlich verbrannt, also auch jährlich 300.000 to. CO2 freigesetzt das in 20-30 Jahren gespeichert wurde. Dies wäre die schlechteste Möglichkeit der Holzverwertung.

Die Ansiedelung der Industrieanlage von Carbonex in Heidenrod trägt mit Sicherheit nicht zum globalen Klimaschutz bei. Die CO2 Belastung ist nicht vertretbar.

Sie dient ebenso nicht dem Waldschutz sondern Holz-Raubbau wird die Folge sein.

Von der Politik der Spaltung bleibt nun auch Heidenrod nicht verschont, schade! Die Solidarität der Heidenroder Ortsteile untereinander ist in den letzten Jahren spürbar gewachsen und wird jetzt gänzlich verspielt.

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