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Bürgerinitiativen wenden sich an Gemeindevertreter

Veröffentlicht am 23.06.2020

Bisher wurden unsere Volksvertreter in der Heidenroder Gemeindevertretung offiziell nur vom Bürgermeister und der Firma Carbonex “informiert”. Wir halten das für einseitig und ungenügend.

Corona-bedingt trifft sich zur Sitzung am Freitag 26. Juni 2020 nicht die ganze Gemeindevertretung, sondern nur eine Auswahl. Trotzdem kommen zwei wichtige Themen zur endgültigen Abstimmung:

  1. der Aufstellungsbeschluss – den formalen Start zur Ansiedlung der Grillkohle-Fabrik Carbonex.
  2. der Bürgerentscheid zur Firma Carbonex. Also eine freie Entscheidung der Bürgerinnen? Schön wär´s. Die Fragestellung wird in eine Menge positiver Behauptungen zu Carbonex eingepackt. Wir halten das für unfair und undemokratisch.

Deshalb haben sich die beiden Bürgerinitiativen “Kein Wald für Kohle” und “Gegen die Holzkohlefabrik – Huppert wehrt sich” direkt an die Gemeindevertreter gewendet. Jede Initiative hat einen “Offenen Brief” geschrieben. Beide Briefe haben wir hier veröffentlicht.

Die zentralen Forderungen an unsere gewählten Vertreter sind:

  • Beantragen Sie die Abstimmung durch die vollständige Gemeindevertretung!
  • Respektieren Sie das Votum zahlreicher Heidenroder gegen die Holzkohlefabrik!
  • Verlangen Sie VOR der Abstimmung ein konkretes Betriebskonzept!
  • Fordern Sie zum Bürgerentscheid eine neutrale, ergebnisoffene Frage!
  • Befreien Sie sich vom Fraktionszwang und Parteikonsens!

Offener Brief der BI “Kein Wald für Kohle”

Brief KWfK an Gemeindevertreter

Ein Klick auf das Bild öffnet das PDF, um den Brief ganz lesen zu können.

Offener Brief der BI “Gegen die Holzkohlefabrik – Huppert wehrt sich”

Schreiben BI Huppert an Gemeindevertreter

Ein Klick auf das Bild öffnet das PDF, um den Brief ganz lesen zu können.

UPDATE 01.08.2020
Beide Schreiben wurden nicht beantwortet! Kein Brief, kein Wort, von niemandem. Eine Schutzmauer des Schweigens. Ist das die im TIP Heidenrod wöchentlich beschworene Bürgernähe? Oder vielleicht doch eher die Vogel-Strauß-Politik? Nach der angeblichen Gewohnheit des Straußes, den Kopf in den Sand zu stecken, wenn ihm Gefahr droht…

Geht man so mit Bürger:innen um?

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